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Safer Use Guide LSD

Safer Use Guide LSD

22.11.2023

LSD, kurz für Lysergsäurediethylamid, zählt zu den bekanntesten psychedelischen Substanzen weltweit. Ursprünglich als chemisches Derivat der Lysergsäure identifiziert, welche auch im Mutterkorn vorkommt, wurde es erstmals 1938 von dem Schweizer Chemiker Albert Hoffmann synthetisiert. Die Entdeckung seiner halluzinogenen Eigenschaften erfolgte jedoch erst, als Hoffmann 1943 zufällig eine kleine Menge davon aufnahm. In den 1960er- und 1970er-Jahren verbreitete sich LSD vor allem in der Hippie-Szene und erlebt auch heute noch eine anhaltende Begeisterung. Seit Anfang der siebziger Jahre ist LSD in den meisten Ländern weltweit verboten. Besonders beliebt ist es bei jungen Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren, nicht nur aufgrund der erleichterten Beschaffung im Vergleich zu früher, sondern auch durch die Anwendung im Microdosing.

 

Wirkungsweise

LSD verändert die Wahrnehmung im Inneren sowie um einen herum. Ein Trip ist nicht vorhersehbar und kann von Mal zu Mal unterschiedlich verlaufen. Der LSD-Trip ist sehr stark von Set (der eigenen Einstellung) und Setting (den äußeren Umständen) sowie von der Dosierung abhängig.

Die eintretende Bewusstseinsveränderung durch Psychedelika lässt sich schwer beschreiben und nachempfinden, wenn sie noch nicht selbst erlebt wurde.

Jedoch kann man grob sagen, LSD ist ein Verstärker von inneren und äußeren Wahrnehmungen, Gedanken und Stimmung. LSD reduziert die Fähigkeit des Gehirns, Dinge vorzufiltern und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, so kann es sein, dass man auf einem Trip von einer Pflanze oder einem Bild äußerst fasziniert ist, nüchtern diese Dinge jedoch als alltäglich ansieht. Je nach Dosis können Halluzinationen oder Veränderungen der „Echten“ Realität auftreten. Ein gutes Beispiel ist das Bewegen von Bäumen, auch wenn es eigentlich windstill ist oder das Auftreten von schimmernden Farben, um Objekte, welche eigentlich nicht leuchten. Auch kann man sich in seinen Gedanken verlieren und über die kleinsten Dinge ausgiebig und lange nachdenken. Ebenso ist es möglich, sein, Gedanke wie aus einer dritten Person zu betrachten.

Wichtig ist jedoch, dass die Wirkung von Person zu Person immer unterschiedlich ist und jeder Trip für sich einmalig ist.


 

 

Dosierung und Wirkdauer

LSD ist eine klare Flüssigkeit, welche in der Regel auf Löschpapierbögen geträufelt wird. Diese Löschpapierbögen, umgangssprachlich Pappen genannt, sind die häufigste Darreichungsform von LSD. Aber auch in Form von Tabletten oder flüssig in Drop Bottels gibt es LSD, besonders LSD-Derivate zum Kauf.

Normalerweise haben Pappen eine Dosierung von 100 Mikrogramm bis 150 Mikrogramm. Diese Menge entspricht einer normalen Dosis. Im Mikrodosing kommen Tabletten mit 10 Mikrogramm häufig vor.

Für Unerfahrene gilt, weniger ist mehr, eine Steigerung der Dosis ist jederzeit möglich, jedoch empfiehlt man in der Regel mit 50 μg anzufangen. Wenn man diese Dosis gut vertragen hat, ist eine Steigerung beim nächsten Trip möglich, jedoch können schon 50 μg mehr einen signifikanten Unterschied in der Intensität des Trips ausmachen.

 

Um eine genaue Dosierung zu erreichen, empfiehlt es sich, die Pappe in Wasser aufzulösen. Dafür legt man eine 100 μg starke Pappe in 100ml Wasser und lässt dieses am besten über mehrere Stunden einwirken, so ergibt sich pro 10ml Wasser eine Dosierung von 10 μg LSD.

 

Dosierung in Mikrogramm und deren Effekte:

 

10 - 20 μg

Erhöhte Konzentration, gestärkte Stimmung, Wegfall von Müdigkeit

 

20 - 50 μg

Veränderte Wahrnehmung, intensivere Farbwahrnehmung

 

50 - 80 μg   

Leichte visuelle Verzerrung, verändertes Zeitgefühl, Lichtveränderung

 

80 - 150 μg

Erste Halluzinationen, veränderte Selbstwahrnehmung, Wahrnehmung von veränderter Umgebung

 

150 - 300 μg

Vermischung der Sinne, Gefühl von Verbundenheit mit Dingen und Menschen, Mindtrip

 

300+ μg

Starke visuelle Effekte, Auflösung des Ichs, spirituelle und mystische Erfahrung

 

Alle vorher genannten Effekte schließt eine höhere Dosis mit ein.

 

 

Die Wirkdauer variiert je nach Dosierung und kann 8-12 Stunden, abhängig vom individuellen Stoffwechsel, anhalten. Eine Verlängerung des Trips oder eine Verstärkung sind unter anderem durch den Konsum von THC möglich.

Bei einer Dosierung von 150 μg kann man von einer Gesamtlänge des Trips von 12 Stunden ausgehen. Erste Wirkungen verspürt man nach 15-45 Minuten. Der Peak des Trips ist nach 2,5-3 Stunden erreicht und kann bis zu drei Stunden andauern. Der come down und afterglow halten 3-6 Stunden. Nachwirkungen des Trips können noch zwischen 12 - 36 Stunden nach dem Trip auftreten, je nach Intensität.

 

Set und Setting

Wie bereits erwähnt, ist LSD ein Stimmungs- und Wahrnehmungsverstärker. Daher ist es besonders wichtig auf Set und Setting, also seinen eigenen geistigen Zustand, sowie äußere Gegebenheiten zu achten.

Hier sind einige Fragen, welche man sich vor einem Trip stellen sollte:

  • Unterdrücken Sie bestimmte Emotionen?
  • Wie ist Ihre aktuelle Stimmung? Fühlen Sie sich wirklich gut?
  • Gibt es Angst oder eher Respekt?
  • Haben Sie aktuell Stress oder viel Ärger?
  • Gibt es Dinge, die sie bedrücken?

 

Es ist wichtig, sich diese Fragen vor einem LSD-Trip zu stellen, da diese Emotionen sie überkommen können. Möglicherweise gibt es Dinge, mit denen man auf einem Trip dann nicht emotional fertig wird. Daher ist es wichtig, sich an die für einen selbst richtige Dosis erst heranzutasten.

Zum Setting sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Können Sie an diesem Ort Sie selbst sein und auch mal etwas Verrücktes tun?
  • Gibt es Menschen, die Sie kennen und denen Sie vertrauen?
  • Haben Sie einen Rückzugsort, falls Sie allein sein möchten?
  • Haben Sie für Essen und Trinken gesorgt?
  • Werden sie nicht ungewollt gestört?

 

 

Das Beste ist, wenn man seinen geplanten Trip durch einen erfahrenen Tripsitter oder eine Person, der man vertraut begleiten lässt. Vor allem bei ersten Erfahrungen mit Psychedelika ist es wichtig, einen für sich sicheren Rückzugsort zu haben, falls einem die Gefühle zu viel werden und man seine Ruhe möchte. Auch etwas zu Essen oder Trinken kann den Wohlfühlfaktor steigern.

 

Risiken und Effekte

 

Allgemeine Effekte von LSD sind:

  • Erweiterte Pupillen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Optische und akustische Halluzinationen
  • Intensivierung von Farben und Geräuschen
  • Vermischung von Sinneseindrücken
  • Verlust des Ich-Gefühls

Negativen Effekte und Risiken von LSD können sein:

  • Emotionale Turbulenzen
  • Innere Unruhe
  • Unangenehmes Magengefühl
  • Unruhe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Konfrontation mit negativen Gedanken
  • Auslösung einer latenten Psychose

 

Ein verantwortungsbewusster Umgang ist von entscheidender Bedeutung, um die Risiken zu minimieren. Nehmen Sie niemals eine erhöhte Dosis ohne Erfahrung ein.

Das Experimentieren mit Psychedelika sollte, falls eine akute psychische Krankheit, wie Psychose oder eine Veranlagung dazu besteht, auf jeden Fall unterlassen werden. Falls man sich unsicher ist, sollte ein Psychiater oder Arzt konsultiert werden.

LSD ist kein Spielzeug, sondern eine Substanz, welche nachhaltig die Denkweise und Wahrnehmung eines Menschen ins Positive, sowie auch ins Negative stark verändern kann. Möglicherweise für immer.

 


 

Safer Use

Der sicherste Umgang mit LSD besteht darin, die Substanz mit Respekt zu behandeln. Auf den Konsum sollte bei psychischer Krankheit oder starker psychischer Belastung verzichtet werden.

Wenn Sie unerfahren sind, sollten Sie unbedingt die Kontrolle über Ihre Umgebung haben und versuchen, nur vertrauenswürdige Freunde in Ihrer Nähe zu haben. Es wäre ideal, einen nüchternen Tripsitter zur Begleitung zu haben. Wenn Sie sich während des Trips unwohl fühlen, ziehen Sie sich an einen bekannten, für Sie sicheren Ort zurück und lassen Sie sich auf andere Gedanken bringen. Wenn Sie sich zu Hause befinden, können angenehmes Licht, Kerzen und Räucherstäbchen beruhigend wirken. Es wird empfohlen, im Hintergrund eine Playlist mit Ihren Lieblingsliedern zu haben.

Im Notfall oder bei Panikattacken, rufen Sie einen Notarzt unter der 112. Die Rettungssanitäter und Ärzte werden Sie nicht für ihren Konsum verurteilen, sondern Ihnen in Ihrer Lage helfen. Es ist möglich, durch bestimmte Arzneimittel einen LSD-Trip in der Wirkung abzuschwächen. Dies kann und sollte jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht passieren.

 

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